Da man die Kürbis-Saison unbedingt ausnutzen muss und ich noch immer etwas Kürbis übrig hatte, geht es heute nahtlos mit herbstlichen Kürbisrezepten weiter. Dem Anschein nach steigt mit den sinkenden Temperaturen auch mein Appetit auf Süßes – und daher sollten es diesmal unbedingt Kürbis-Brownies werden. Mein Ziel: richtig saftige und schokoladige Brownies mit einem feinen Hauch von Kürbis. Nachdem ich mir etwas Inspiration sowohl bei einfachbacken.de als auch bei zuckerundjagdwurst.com geholt hatte, entstand schließlich meine ganz eigene Version dieses herbstlichen Back-Hits.
Ob für den gemütlichen Kaffeetisch daheim, als herbstliches Mitbringsel oder einfach zum Genießen: Diese saftigen Kürbis Brownies vereinen intensiven Schokogenuss mit saisonaler Frische.
Was Kürbis Brownies so besonders macht
Das Geheimnis dieser herbstlichen Nascherei liegt in der perfekten Textur: Durch den eingearbeiteten Kürbis werden die Brownies unglaublich saftig, ohne dass du extra viel Fett verwenden musst. Das orangefarbene Gemüse fungiert als natürlicher Feuchtigkeitsspender und sorgt für eine herrlich schmelzende, fudge-artige Konsistenz, die man sonst nur von absoluten Profi-Rezepten kennt.
Gleichzeitig punkten Kürbis Brownies mit echten inneren Werten, denn Kürbis ist ein echtes Nährstoffwunder:
- Makronährstoffe: Kürbis liefert wertvolle Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate, die für eine langsamere Verdauung sorgen und den Blutzuckerspiegel im Vergleich zu purem Süßkram etwas konstanter halten. Zudem bringt er von Natur aus weniger Kalorien und Fett mit.
- Mikronährstoffe: Er ist vollgepackt mit Beta-Carotin (der Vorstufe von Vitamin A), das wichtig für deine Augen und ein starkes Immunsystem ist. Abgerundet wird das Ganze durch Kalium, Vitamin C sowie Vitamin E, die den Körper mit wichtigen Antioxidantien versorgen.

Kürbis-Brownie
Kochutensilien
- 1 kleines Kuchenblech
- 1 Handmixer
- 2 Schüsseln
Zutaten
Brownie-Teig
- 200 g Zartbitterschokolade
- 150 g Mehl
- 100 g Zucker
- 2 Stk. Eier
- 25 g Kakaopulver
- 1 Prise Salz
- 150 ml Buttermilch
- 4 Handvoll Crunchy Nut Cornflakes
Kürbis-Schicht
- 125 g Hokkaido-Kürbis
- 200 g Frischkäse
- 25 g Butter
- 1 Stk. Ei
- 25 g Zucker
Anleitungen
Kürbis-Schicht zubereiten
- Zuerst den Kürbis in kleine Stücke schneiden und mit etwas Wasser in einem Topf zum Köcheln bringen. Den Kürbis ca. 10 Minuten kochen, bis er weich ist, dann abgießen und in einer Schüssel abkühlen lassen.
- Währenddessen die 25 g Butter in einem Topf bei niedriger Temperatur zum Schmelzen bringen.
- Dann den Kürbis pürieren und den Frischkäse, den Zucker, das Ei sowie die Butter hinzugeben und gut meinem Handmixer vermischen.
- Danach den Teig beiseitestellen.
Brownie-Teig zurbereiten
- Zuerst die Zartbitterschokolade in einem kleinen Topf gemeinsam mit der Butter schmelzen und gut miteinander verrühren.
- Währenddessen das Mehl, das Salz, den Zucker und das Kakaopulver in einer Schüssel gut vermischen.
- Nun die geschmolzene Schokolade hinzugeben und mit einem Handmixer unterrühren.
- Im letzten Schritt die beiden Eier und die Buttermilch hinzugeben und ebenfalls gut mit dem Rest zu einer homogenen Masse vermixen.
- Das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Brownie-Teig und Kürbis-Teig in eine Backform geben
- Ein kleines Backblech nehmen und mit etwas Butter einreiben. Mit etwas Kakaopulver bestreuen, damit die Fläche nicht mehr klebrig ist.
- Zuerst den Brownie-Teig gleichmäßig in der Form verteilen.
- Danach die Kürbis-Frischkäse-Masse ebenfalls gleichmäßig in der Form auf der Brownie-Schicht verteilen.
- Zum Schluss mit einem Holzspieß vorsichtig die beiden Schichten ein wenig miteinander vermischen.
- Nun in das vorgeheizte Rohr geben und ca. 30 Minuten backen lassen.
- Zu guter Letzt den Kuchen aus dem Rohr nehmen und etwas abkühlen lassen.





An dieser Stelle möchte ich mich noch bei den oben genannten Blogs (einfachbacken.de und https://www.zuckerjagdwurst.com/) für die tollen Rezepte und die Inspiration bedanken!
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu meinen Kürbis Brownies
1. Welcher Kürbis eignet sich am besten für das Rezept?
Für dieses Rezept verwende ich am liebsten den Hokkaido-Kürbis (wie im Rezept angegeben). Der große Vorteil: Du musst ihn nicht schälen, da die Schale beim Kochen und Pürieren wunderbar weich wird und eine tolle, natürliche Farbe sowie Vitamine liefert. Auch die heimische Butternuss (Butternut-Kürbis) eignet sich als Alternative, muss vorher allerdings geschält werden.
3. Wie lagere ich die Kürbis Brownies am besten und wie lange halten sie sich?
Durch den Frischkäse und das Kürbispüree sind diese Brownies wunderbar saftig. Ich bewahre sie am liebsten in einer luftdichten Dose im Kühlschrank auf. Dort halten sie sich problemlos 3 bis 4 Tage frisch und schmecken gut durchgezogen oft sogar noch besser! Vor dem Verzehr lasse ich sie meist kurz bei Zimmertemperatur stehen.
4. Kann man Kürbis-Brownies auch einfrieren?
Ja, absolut! Da die Kürbis-Saison oft kurz ist, friere ich die fertig gebackenen Brownies (am besten in portionsgerechte Stücke geschnitten) gerne mal auf Vorrat ein. Im Tiefkühlschrank halten sie sich so bis zu 2 bis 3 Monate. Einfach bei Raumtemperatur oder kurz im Ofen auftauen lassen – ideal, wenn sich spontan Besuch ankündigt!
5. Kann man die Buttermilch im Teig ersetzen?
Solltest du keine Buttermilch zur Hand haben, kannst du sie ganz einfach durch die gleiche Menge normale Milch (oder eine pflanzliche Alternative wie Hafermilch) vermischt mit einem Teelöffel Zitronensaft oder Apfelessig ersetzen. Das sorgt dafür, dass der Teig durch die Säure im Zusammenspiel mit dem Kakao herrlich saftig bleibt.
Da die Kürbis-Saison nun schon länger im Gange ist und ich von Butternut- über Hokkaido-Kürbis bis zum Langen von Neapel schon verschiedenste verkostet hatte, findet ihr hier weitere Kürbisrezepte: