Asiatisches Rinderfilet auf Babyspinat & süßsaurem Mangosalat mit Pita

Ich stand wieder einmal im Supermarkt – planlos, möge man zumindest auf den ersten Blick meinen. Dem war jedoch nicht so, denn ein wichtiger Teil des Kochens ist das Hören auf seinen Bauch, die Vorstellung, was jetzt schmecken könnte, gepaart mit den Anregungen aus dem einen oder anderen Kochmagazin. So auch diesmal. 

Eines war dem König der Schlemmerei (meinem Bauch) und mir als seinem Versorger klar: Wir hatten Lust auf die süßsaure Welt der asiatischen Küche. Etwas Rindfleisch durfte es sein, dazu würde wohl der Babyspinat gut passen, der sich selbst mit seiner saftig grünen Farbe anzupreisen schien. 

Nicht ganz unschuldig, eventuell sogar maßgeblich an der Entstehungsgeschichte dieses asiatischen Gerichts beteiligt, waren die zuvor im Asia-Markt erstandenen Zutaten und allem voran das Schmökern in einem Kochmagazin. Ich habe mich sehr gefreut, diese gemeinsam mit dem Rinderfilet und dem Babyspinat zum Einsatz zu bringen. Das Rinderfilet sollte zwar eine besondere Rolle bekommen, jedoch nicht der alleinige Hauptakteur werden. Daher entschied ich mich für eine frische Beilage, die dem Rind in nichts nachstand – zumindest mein Bauch stimmte mir in diesem Punkt, bereits ab Auswahl der ersten Zutaten für den süßsauren Mangosalat, zu. Neben der frischen Mango sollten noch folgende Zutaten ihren Platz finden: frischer Frühlingszwiebel, knackige Radieschen, Gurke und Granatapfelkerne.

Das Gericht sollte nicht nur mir, sondern auch einer zweiten Person Freude bereiten, daher durfte auch eine Sättigungsbeilage nicht fehlen. Kurz umgesehen und da war sie auch schon: Pitabrot. Etwas unerwartet, aber sofort freudig in Empfang genommen, fand es seinen Platz im Einkaufswagen.

 

Zutaten – Asiatisches Rinderfilet mit Mangosalat

Folgende Zutaten hatte ich also für das asiatisch anmutende Rinderfilet erbeutet:

  • 250g bis 300g Rinderfilet
  • 500g Babyspinat
  • Sesam (schwarz und weiß)
  • Sojasauce
  • Pfeffer
  • Ingwer
  • Honig
  • Reiswein
  • Koriander
  • Zitrone
  • 2-mal Pita

Mangosalat:

  • eine Mango
  • 3 Radieschen
  • eine halbe Gurke
  • eine Frühlingszwiebel
  • Granatapfelkerne
  • Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sesamöl

 

Zubereitung Rinderfilet und Mangosalat:

Zu Hause angekommen, wurde auch gleich die Küche meines Freundes in Beschlag genommen. Meine Begleitung bei einer ausgelassenen Kocheinheit? Die richtige Musik. Los ging’s und für euch hier, die wesentlichen Schritte festgehalten:

Zuerst das Rindfleisch klein schneiden und mit einer kleingehackten Knoblauchzehe, frisch geschnittenem Ingwer, einem Spritzer Zitronensaft, Sojasauce, Erdnussöl, Reisweinessig vermischen und beiseite stellen.

Nun die Zutaten für den Salat vorbereiten: Mango schälen und mit einem Sparschäler in Streifen schneiden. Die Gurke und die Radieschen ebenfalls in feine Scheiben schneiden und die Granatapfelkerne von ihrem Gehäuse befreien. Auch die Frühlingszwiebel in seine Form bringen und in feine Scheibchen haken. 

Als Nächstes das Pitabrot nehmen, in Eckchen teilen und diese in einen Plattengrill legen, damit sie für ihren Einsatz auf dem Teller wohltemperiert sind und eine goldige Röstung bekommen. 

Währenddessen die Zutaten für den Salat in einer Schüssel mit Zitronensaft, Sesamöl, Salz, Pfeffer und frischem Koriander vermischen und in kleinen Portionen auf den Tellern platzieren.

Jetzt geht es an den Endspurt: Das Rinderfilet in eine heiße Pfanne geben und scharf von beiden Seiten anbraten. Die Streifen wieder herausnehmen und kurz auf einem Teller ziehen lassen. Jetzt den gewaschenen Babyspinat in die Pfanne geben und ebenfalls scharf anbraten. Danach das Fleisch hinzugeben und alles kurz nochmal gemeinsam schwenken.

Nachdem alle Zutaten die gewünschte Temperatur sowie den Gargrad erreicht haben, auf dem Teller anrichten. Neben dem Salat kommt das gebratene Rinderfilet mit Babyspinat und den gebräunten Pita-Ecken zum Einsatz. Alles nochmal mit schwarzem und weißem Sesam sowie frischem Koriander bestreuen. Nun ist es angerichtet – also einfach schmecken lassen. 🙂

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