Kirsch-Marmorkuchen glutenfrei

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Ein Kirsch-Marmorkuchen glutenfrei ist die perfekte Kombination aus einem klassischen Marmorkuchen und einem saftigen Kirschkuchen. Die frischen Kirschen sorgen für eine angenehme Fruchtigkeit, während der dunkle Kakao dem Kuchen sein typisches Marmormuster und eine feine Schokoladennote verleiht. Dank glutenfreier Mehlmischung und gequollenen Flohsamen wird der Kuchen wunderbar lockerer und schön saftig.

Gerade in der Kirschsaison ist dieser Kuchen eine köstliche Möglichkeit, frische Früchte zu verwerten. Er eignet sich perfekt für den Sonntagskaffee, Geburtstage oder einfach als süße Nachspeise. Durch den Agavendicksaft erhält der Kuchen eine angenehme Süße, ohne zu schwer zu wirken.

Kirsch-Marmorkuchen glutenfrei

Servings 10
Zubereitungszeit 30 Minuten

Kochutensilien

  • 1 Kuchenform

Zutaten

  • 250 g Kirschen
  • 1 EL geschrottete Flohsamen
  • 150-200 ml Wasser
  • 3 Eier
  • 50 ml Milch
  • 100 ml neutrales Pflanzenöl
  • 100 ml Agavendicksaft
  • 250 g glutenfreie Mehlmischung
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • etwas Butter (zum einfetten der Backform)

Anleitungen

  • Das Backrohr auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die Kirschen gründlich waschen, entsteinen und beiseitestellen.
  • Die Flohsamenschalen mit etwa 150-200 ml Wasser vermengen und rund 10 Minuten quellen lassen, bis eine gelartige Masse entsteht.
  • Die Eier trennen. Das Eiweiß zu steifem Eischnee schlagen.
  • Eigelb, Agavendicksaft und Öl mit einem Handmixer einige Minuten cremig schlagen. Anschließend die Milch und die gequollenen Flohsamen unterrühren.
  • Die glutenfreie Mehlmischung mit dem Backpulver vermischen und nach und nach unter die flüssigen Zutaten rühren.
  • Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben, damit der Teig schön luftig bleibt.
  • Die Kirschen gleichmäßig unter den hellen Teig heben.
  • Eine runde Kasten- oder Gugelhupfform großzügig mit Butter einfetten.
  • Etwa die Hälfte des Teiges in die Form füllen. Unter die zweite Hälfte des Teiges das Kakaopulver rühren und anschließend ebenfalls in die Backform geben.
  • Mit einer Gabel den hellen und dunklen Teig vorsichtig spiralförmig vermischen, sodass das typische Marmormuster entsteht.
  • Den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 45–55 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit mit der Stäbchenprobe kontrollieren: Bleibt kein Teig mehr am Holzstäbchen kleben, ist der Kuchen fertig.
  • Den Kirsch-Marmorkuchen etwa 10 Minuten in der Form auskühlen lassen und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Tipps für den perfekten Kirsch-Marmorkuchen glutenfrei

  • Frische Kirschen sorgen für das beste Aroma. Außerhalb der Saison können auch gut abgetropfte Kirschen aus dem Glas verwendet werden.
  • Die Flohsamenschalen sind bei glutenfreien Kuchen besonders wichtig, da sie Feuchtigkeit binden und für eine lockere, saftige Krume sorgen.
  • Wer den Schokoladengeschmack intensivieren möchte, kann zusätzlich einige glutenfreie Zartbitterschokotropfen in den dunklen Teig geben.
  • Vor dem Servieren schmeckt der Kuchen besonders gut mit etwas Staubzucker oder einer Schokoladenglasur.

FAQ – Kirsch-Marmorkuchen glutenfrei

Warum werden Flohsamenschalen im glutenfreien Kirsch-Marmorkuchen verwendet?

Flohsamenschalen ersetzen einen Teil der Eigenschaften von Gluten. Sie binden Wasser, verbessern die Struktur des Teiges und sorgen dafür, dass der Kuchen locker und saftig bleibt.

Kann ich auch Kirschen aus dem Glas verwenden?

Ja. Lass die Kirschen vor der Verwendung gut abtropfen und tupfe sie bei Bedarf trocken, damit der Teig nicht zu feucht wird.

Welche glutenfreie Mehlmischung eignet sich am besten?

Am besten funktioniert eine universelle glutenfreie Mehlmischung für Kuchen und Gebäck. Sie sorgt für eine feine Krume und ein gleichmäßiges Backergebnis.

Wie bewahre ich den Kirsch-Marmorkuchen glutenfrei auf?

Gut abgedeckt bleibt der Kuchen bei Zimmertemperatur etwa 2–3 Tage saftig. Im Kühlschrank hält er sich bis zu 5 Tage.

Kann ich den glutenfreien Kirsch-Marmorkuchen einfrieren?

Ja. Schneide den Kuchen am besten in Stücke und friere diese luftdicht verpackt ein. So kannst du einzelne Portionen bei Bedarf auftauen.

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